Unser Gustav beim Düsseldorfer Anwaltsverein!

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Demnächst könnte es sich für Rechtsanwälte, die einen Termin am Amts- und Landesgericht Düsseldorf haben, vielleicht lohnen, ihre Robe einmal nicht mit im Gepäck zu haben und spontan zu vergessen. Denn für alle robenlosen Advokaten gibt es jetzt unseren Gustav im Anwaltszimmer des Düsseldorfer Anwaltsvereins auszuleihen!

 

Wie warm es momentan doch ist. Auf meinem Weg zum Vorstandstreffen des Düsseldorfer Anwaltsvereins wäre ich fast geschmolzen. Die Anfahrt in mit Schülern vollgestopften öffentlichen Nahverkehrsmitteln schmälerte dieses Gefühl nicht unbedingt. Zum Glück war es an meinem Ziel, dem Industrie Club Düsseldorf in der Elberfelder Straße nahe der Heinrich-Heine-Allee, angenehm kühl.

Oben im dritten Stock im E.ON-Zimmer traf sich der Vorstand des Düsseldorfer Anwaltsvereins, um seine Agenda für das kommende Jahr zu besprechen. Ein Tagesordnungspunkt wurde jedoch schon vor der Sitzung abgehakt: Die Übergabe der neuen Leih-Robe der GARDE-ROBE an den Düsseldorfer Anwaltsverein.

Zu den Aufgaben des Düsseldorfer Anwaltsvereins gehören neben der Organisation von Schulungen und Seminaren zur Fortbildung von Rechtsanwälten auch die Vorbereitungen von Veranstaltungen, die das kollegiale Miteinander fördern sollen, so wie etwa dem regelmäßig stattfindenden Advokaten-Stammtisch. Socializing ist neben der Mandats-Akquise im Alltag eines Rechtsanwalts eben nicht zu unterschätzen!

Zudem bemüht sich der Düsseldorfer Anwaltsverein um eine kompetente Rechtsberatung für jedermann. Wem rechtliche Strapazen bevorstehen oder wer sich von fachlicher Seite aus zu seinem Recht verhelfen lassen will, der sollte sich zunächst – zumindest im Raum Düsseldorf – beim Düsseldorfer Anwaltsverein erkundigen oder einen Blick in dessen ausführliches Anwaltsverzeichnis werfen. Für den Fall der Fälle bietet der Anwaltsverein zudem einen Notdienst an, der rund um die Uhr zu erreichen ist.

Zu den weiteren Aufgaben des Düsseldorfer Anwaltsvereins gehört aber auch, denjenigen Kolleginnen und Kollegen, die zur Verhandlung zum Amts- und Landesgericht Düsseldorf ohne ihre Amtstracht anreisen, mit ein wenig Zwirn aushelfen. Die Geschäftsstelle des Düsseldorfer Anwaltsvereins befindet sich nämlich direkt im Amts- und Landesgericht Düsseldorf unweit des Anwaltszimmers und bietet dort allen etwas vergesslicheren Kollegen Ersatz, damit auch ja kein Versäumnisurteil wegen fehlender Amtstracht gegen ihre Mandanten ergehen kann.

Während unsere Greta schon seit längerer Zeit in der Geschäftsstelle des Düsseldorfer Anwaltsvereins darauf wartet, von einer vergesslichen Anwältin getragen zu werden, um mit ihr gemeinsam vor Gericht eine gute Figur abzulegen, mussten sich die Herren der Schöpfung bislang mit anderen Artgenossen aus Polyester zufrieden stellen.

Zwar ist Polyester einerseits pflegeleicht, andererseits aber eben Polyester wie schon die Barden einer deutschen Electro-Formation vor einigen Jahren festgestellt haben. Dafür gibt es jetzt auch für Herren eine modische, nicht aus Polyester bestehende (und damit nicht kratzende!) Alternative.

Mit seinem prachtvoll glänzenden blauen Futter wird Gustav demnächst sicherlich so einige Blicke in den Düsseldorfer Gerichten auf sich ziehen und das Gegenüber so sehr vor Neid erblassen lassen wie Gustavs Namensvetter wiederum seinen vom Pech geplagten Cousin.

Schon der Vorstandsvorsitzende des Anwaltsvereins Christian M. Segbers und seine Stellvertreterin Dörte Müller zeigten sich bei der Übergabe begeistert, als ich Gustav endlich aus seiner Reisetasche holen konnte. Wenn Gustav beim Vorstand des Düsseldorfer Anwaltsvereins schon Regungen wie „Wow! Was für ein schönes Futter!“ oder „So eine Robe will ich auch!“ auslöst, wird er im Anwaltszimmer demnächst vermutlich schnell vergriffen sein.

Also, liebe Advokaten: Lasst das Polyester zuhause und werft euch in eine neue GARDE-ROBE! Greta und  Gustav warten auf euch!

 

 

 

 

 

 

 

 

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Unser Gustav beim Düsseldorfer Anwaltsverein!

Männermode

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Früher schien alles einfacher zu sein: Wie ein Mann auszusehen hatte, war quasi vordefiniert.

Stärke, Härte und Unnachgiebigkeit waren seit jeher die entscheidenden Faktoren und das, wonach ein Mann zu streben hatte. Und da der Mann danach zu streben hatte, musste er dies auch irgendwie nach außen ausdrücken bzw. ausstrahlen.

Das Extrem dieses Männerbildes ist der Höhlenmensch, der seinen Stamm verteidigt, Mammuts jagen geht und am ganzen Körper mit Haaren bedeckt ist. Wahnsinnig vielen Haaren. Die Physiognomie des Neandertalers verkörpert Stärke wie wenig anderes. Man mag sich nur an den ehemaligen Box-Weltmeister Nikolai Sergejewitsch Walujew erinnern.

In der Kleidungswahl des Mannes äußerte es sich dahingehend, dass das einzig wirklich sozial akzeptierte Stück Stoff, welches ein Mann tragen durfte, der klassische Anzug war. Jeans und T-Shirt waren auch gerade noch so okay.

Zwar hat der Körperkult auch für Männer nie wirklich nachgelassen, aber er begann doch sich vor nicht allzu langer Zeit in eine andere Richtung zu entwickeln:

Waren Filigranität und Stilbewusstsein vorher nahezu verpönt oder allenfalls bei exzentrischeren Persönlichkeiten wie einem Lord Byron oder einem Charles Baudelaire als kuriose Eigenheiten akzeptiert, so erfahren diese Eigenschaften heutzutage nicht nur Akzeptanz, sondern können schon fast als neue Ideale betrachtet werden, was die äußerliche Selbstdarstellung des Mannes betrifft.

Früher stand für Männer insbesondere der Faktor der Praktikabilität im Vordergrund. Warum hunderte Euro für einen schönen Wollmantel von Burberry ausgeben, wenn dieser es nicht einmal vermag, seinen Träger vor Nässe zu schützen? Doch beginnen immer mehr Männer zu verstehen, dass sich Praktikabilität und gutes Design nicht von vorneherein gegenseitig ausschließen müssen.

Der Heilige bzw. Pionier dieser Bewegung war und ist wahrscheinlich der englische Profi-Fußballer David Beckham. Nicht nur durch seine Kleidung, sondern auch durch seine Frisuren, Düfte und allgemein sein Auftreten sensibilisierte er die Welt für die Metrosexualität des Mannes und machte diese im Endeffekt salonfähig.

Das Ergebnis dieser Missionierung sind beispielsweise Leder-Leggings für Männer oder tief ausgeschnittene T-Shirts.

Zwar kann man noch lange nicht von einer richtigen Trendwende sprechen, aber dennoch lässt sich erkennen, dass dieser „neue Männertypus“ nicht nur akzeptiert wird, sondern es mittlerweile ganze Heerscharen von Beckham-Nachahmern gibt.

Für uns Männer aus dem juristischen Umfeld, die sich gerne geschmackvoll und elegant kleiden, gibt es nun zum Glück ja auch die passenden Kleidungsstücke der GARDE-ROBE.

Danke dafür!!!

Männermode