Vorweihnachtliches Roben-Shooting

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Es wird viel neues von GARDE-ROBE im nächsten Jahr geben! Aus diesem Grund trafen wir uns letzte Woche mit den beiden Models Mauritius und Dana, um die Aufnahmen für die neuen Betrügerchen und Roben zu machen. Mit dem männlichem Model Mauritius durfte ich im Anschluss sogar noch ein Interview führen
„Wie!?“ – Mag man sich fragen – „Wieso ist ein männliches Model bei der GARDE-ROBE mit dabei?“
Tja, ab dem nächsten Jahr werden sich auch die neuen schönen Herrenroben im Angebot der GARDE-ROBE befinden!


Das Shooting

Es herrschte eine konzentrierte, aber trotzdem lockere Atmosphäre hinter der Kamera. Ich war noch niemals in meinem Leben bei einem Foto-Shooting mit richtigen Models dabei und so war die ganze Sache für mich natürlich nochmal besonders spannend:

Allein die Vorkehrungen, die bezüglich des Lichts getroffen werden müssen, sind äußerst umfangreich und bedürfen einiger Zeit. Genauso Haare und Make-Up für die Models.

Während ich mir Hintergrund alles nur ansah und selbst einige Fotos dabei schoss, zupfte unsere Designerin Ulla immer wieder die Roben und Betrügerchen an den Models zurecht für das eine perfekte Foto.
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Das Interview

Nachdem Mauritius mit seinem Teil des Shootings durch war konnte ich ihm sogar die eine oder andere Frage stellen.

Mauritius, bist du hauptberuflich Model oder verdingst du dich noch anderweitig?

Mauritius: Ich habe auch Jura studiert und mache derzeit mein Referendariat bei einer Anwaltskanzlei in München.

Aber wie bist du dann zum Modeln gekommen? Das ist jetzt ja nicht unbedingt der gewöhnlichste Nebenjob, den man sich aussuchen kann.

Mauritius: Als ich noch Schüler war, habe ich mich bei einer Modelagentur beworben und seitdem vereinzelte Aufträge bekommen. Allerdings habe ich als Schüler und in meinem freiwilligen sozialen Jahr auch viele Sachen für meine Freunde gemacht.

Dann bist du also schon fast ein alter Hase in der Modelbranche. Aber wie genau kam denn der Kontakt mit der GARDE-ROBE zustande?

Mauritius: Das war während des letzten Jahres am Deutschen Anwaltstag (DAT) des Deutschen Anwaltsvereins (DAV). Du musst dazu noch wissen, dass ich früher zusammen mit Lauras Schwester in Passau studiert habe. Und wie ich so an den Ständen am Deutschen Anwaltstag vorbeischlender, fällt mir auf einmal das Gesicht von Lauras Schwester auf. Also bin ich hin zum Stand und war total fasziniert von Lauras und Ullas Idee GARDE-ROBE. Außerdem sagte ich ihnen, dass, wenn sie jemals auch Roben für Herren herstellen würden, ich mich gerne als Model dafür anbieten würde.

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Verrückt, so kommt immer eins zum anderen. Jetzt muss ich dir natürlich noch die obligatorische Frage zu den neuen Herrenroben der GARDE-ROBE stellen. Du bist ja quasi der erste, der die Ehre hatte, diese mal auszuprobieren. Was sagst du zu den Roben und Betrügerchen?

Mauritius: Ich mag vor allem die tollen Designs und den Tragekomfort. Wenn man erstmal hineingeschlüpft ist, will man so schnell nicht wieder raus. Außerdem sind die Stoffe, die ihr verwendet alle sehr schön und von guter Qualität.

Danke für das Lob. Wie sind denn deine juristsche Zukunft aus?

Mauritius: Der Bereich Banking und Finance interessiert mich sehr und ich habe schon einige Erfahrungen in diesen Bereichen sammeln dürfen. Insbesondere das Thema Prozessfinanzierung finde ich äußerst spannend.

Dann wünsche ich dir, dass du in diesem Bereich erfolgreich werden wirst und vielleicht das Modeln nebenbei für die GARDE-ROBE trotzdem nicht aufgibst. Vielen Dank für das Interview.

 

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Vorweihnachtliches Roben-Shooting

Mein Besuch bei Wennmann-Mode

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Mein erster Außeneinsatz für die GARDE-ROBE führte mich ins schöne Essen. Dort durfte ich mit dabei sein, wie die Fertigung einer Robe vonstatten geht und konnte außerdem Einblicke in das schöne Handwerk der Schneiderei erlangen

 

Der Betrieb Wennmann Mode

Ein geschäftiges Treiben herrschte in den Räumen des Modeateliers Wennmann im Essener Stadtteil Rüttenscheid, als ich an einem schönen Montagmorgen zu Besuch kam, um mir den Ablauf der Fertigung einer der Roben von GARDE-ROBE mit eigenen Augen zu betrachten.

Fleißig bearbeiteten die Damen des Ateliers verschiedene Kleidungsstücke sowohl mit der Hand als auch mit der Nähmaschine. Handarbeit wird in diesem Betrieb eben noch groß geschrieben. Zwar wurde hier und da vereinzelt zur Seite geschaut, während ich dabei war, die Fotos zu machen, doch ließen sich die Damen von meiner Anwesenheit in keiner Weise aus der Ruhe bringen, geschweige denn von ihrer Arbeit abhalten. Eine Aura der Konzentration erfüllt diese Hallen.

Schon seit 25 Jahren existiert der Betrieb Wennmann-Mode in Essen. Es handelt sich also fast schon um eine Essener Institution. Seit vier Jahren wird der Betrieb Wennmann-Mode mittlerweile von Frau Birigit Knappstein geführt, die den ganzen Betrieb mit ihrer freundlichen und kompetenten Art am Leben erhält.

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Und Qualität und Tradition sprechen sich schnell rum: So gehören zu ihren Kunden bekannte eingesessene deutsche Modeunternehmen wie etwa Steilmann oder Seidensticker, die ihre Mode von Frau Knappstein und ihren Angestellten geschneidert wissen wollen. Aber auch kleinere Boutiquen und Designer – wie etwa Doris Megger oder Barbara Schwarzer – vertrauen auf die Vorzüge der Firma Wennmann und lassen hier ihre Kleidungsstücke anfertigen.
Natürlich werden neben den Aufträgen dieser großen und namhaften Modeunternehmen oder Boutiquen aber auch Privataufträge angenommen. Muss also das Abendkleid noch rechtzeitig umgenäht oder sogar ein gänzlich neues maßgeschneidert angefertigt werden, könnte das Atelier Mode Wennmann die richtige Adresse für diese Belange sein.

Für eine Frau allein hört sich das also nach sehr viel Arbeit an, jedoch wird Frau Knappstein zum Glück von fünf festangestellten und weiteren fünf auf Teilzeit beschäftigten Schneiderinnen. Der Arbeit dieses fleißigen und professionellen Personals ist vor allem die hohe Qualität der GARDE-ROBE geschuldet. Denn jeder einzelne Schritt der Fertigung ist verbunden mit Handarbeit.

Die Fertigung der GARDE-ROBE

Zunächst beginnt alles mit einem – ziemlich großem – Stück schwarzen Stoff: Frau Knappstein bekommt von unserer Designerin Ulla Kraus die Schnittmuster für die jeweils herzustellende Robe zugesandt. Diese werden auf das bereitgelegte Stück Stoff aufgelegt, um diesen für die einzelnen Teile der Robe zurechtzuschneiden. Dies geschieht – je nach Zeitdruck – per Hand mit der Schere oder mit dem Schneidgerät.

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Daraufhin werden die einzelnen Teile dann von einer der Schneiderinnen zusammengenäht. Allerdings geschieht dies nicht wie am Fließband. Denn je nach Robe ist dabei darauf zu achten, ob diese beispielsweise gefüttert ist oder etwa mit einem Samtbesatz versehen ist. Je nach Anforderungen durchläuft also jede einzelne Robe in den Hallen von Wennmann einen individuellen Herstellungsprozess. Es werden keine zwei gleichen Roben nacheinander produziert. Auch hieran zeigt sich wieder: Jede Robe der GARDE-ROBE ist ein echtes Einzelstück.

Dann erfolgt zu guter Letzt der Finish: Jede fertiggestellte Robe wird zuerst noch einzeln von Frau Knappstein überprüft und anschließend von einer ihrer Mitarbeiterinnen zurechtgebügelt. Entsprechen die Roben der gewünschten Qualität werden sie danach versandfertig gemacht und die vollendete Robe wieder an die GARDE-ROBE geschickt, damit sie von uns an unsere Kunden versandt werden können.

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Hinter jeder einzelnen Robe steckt also ein individueller Herstellungsprozess. Nur so kann die hohe Qualität der GARDE-ROBE und ihr typischer feminin-eleganter Look gewährleistet werden.
Doch sei nicht nur die gute Arbeit des Modeateliers Wennmann gelobt, sondern auch die herzliche Art des Betriebes und seiner Organisation. Trotz ihres umfangreichen Tagespensums standen mir alle Mitarbeiterinnen des Ateliers stets zu meinen Fragen zur Verfügung, um mir ihre Arbeit näher zu erläutern.

Es ist schön zu wissen, dass es in einer Zeit der automatisierten Fließbandproduktion immer noch so sympathische und gleichermaßen handwerklich hochwertige Betriebe gibt wie das Modeatelier Wennmann. Der perfekte Partner für die perfekte Robe!

 

Mein Besuch bei Wennmann-Mode